Kurz-Liebesgedichte

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Gedichtbuch: Zum Reimen schön

Gedichte übers Einssein

Den Anfang macht ein Liebesspruch von Hebbel. Es folgen bildgewaltige Kurz-Liebesgedichte von Clara Müller-Jahnke und Max Dauthendey. Justinus Kerner denkt in seinem Liebesgedicht ans Einssein bis in den Tod und auch bei Theodor Storm ist's eine Sache von für immer und ewig.

Ich und Du

Wir träumten voneinander
Und sind davon erwacht,
Wir leben, um uns zu lieben,
Und sinken zurück in die Nacht.

(Friedrich Hebbel)

Das ist der Schatten

Magst du mich ganz in deine Flammen hüllen
und mag das Blut, das deinen Leib durchmisst,
mein Herz durchpulsen, meine Adern füllen -
es bleibt ein Rest, ein Rest, der du nicht bist!

Das ist der Schatten unsrer Sonnenliebe,
auf unsern Himmelstraum, der Erdenspott.
Wenn dieser Rest, du, dieser Rest nicht bliebe:
wir wären Gott. –

(Clara Müller-Jahnke)

Wir gehen am Meer im tiefen Sand

Wir gehen am Meer im tiefen Sand,
Die Schritte schwer und Hand in Hand.
Das Meer geht ungeheuer mit,
Wir werden kleiner mit jedem Schritt.
Wir werden endlich winzig klein
Und treten in eine Muschel ein.
Hier wollen wir tief wie Perlen ruhn,
Und werden stets schöner, wie die Perlen tun.

(Max Dauthendey)

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Liegt dein Herz gedrückt ...

Liegt dein Herz gedrückt an meines,
Kann ich wahrlich niemals sagen:
Sind's die Wellen meines, deines,
Die in solcher Liebe schlagen?

Wollte nur, ich könnte legen
In dein Herz mein Herz, zu fühlen
Schmerz und Lust in gleichen Schlägen,
Gleiches Lieben, gleiches Zielen,

Dass, wenn Frieden meines fände,
Frieden dann auch fände deines,
Dass, wenn deins im Tode stände,
Dann auch ständ' im Tode meines.

(Justinus Kerner)

Ich bin mir meiner Seele ...

Ich bin mir meiner Seele
In deiner nur bewusst,
Mein Herz kann nimmer ruhen
Als nur an deiner Brust!
Mein Herz kann nimmer schlagen
Als nur für dich allein.
Ich bin so ganz dein eigen,
So ganz auf immer dein. --

(Theodor Storm)

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